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NACHTREIGEN

ANDREA SUTER - SOPRAN

LEILA PFISTER - MEZZOSOPRAN
RICCARDO BOVINO - KLAVIER

Andrea Suter und Leila Pfister widmen sich in ihrem Programm der schwarzen Romantik. Die mythischen Frauenbilder der europäischen Neuzeit werden in der Kunst der deutschen Romantik zu einem verklärten Archetypus zwischen Dämonisierung und Erotik – ein Thema, das Komponisten nicht zuletzt deshalb inspirierte, weil hier das Unausgesprochene, das Geheimnisvolle im Mittelpunkt steht, etwas, das der Musik selbst ebenso innewohnt. Hexen, Nixen, Sirenen und Feen – sie alle tauchen in den Liedern von Schubert, Mendelssohn, Brahms und Reger auf und führen mit ihren Melodien in diese verborgene Welt. Ein besonderer Programmpunkt sind die Eichendorff-Lieder Friedrich Guldas, die dieser als 16-jähriger Musikstudent komponierte, bevor er als Pianist Weltruhm erlangte.

FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828)

Nacht und Träume

Der Zwerg

 

FELIX MENDELSSOHN BARTOLDY (1809 – 1847)

Andres Maienlied

 

ROBERT SCHUMANN (1810 – 1856)

Die Meerfee

 

CLARA SCHUMANN (1819 – 1896)

Lorelei

 

HUGO WOLF (1860 – 1903)

Elfenlied

Nixe Binsefuss

Der Feuerreiter

Die Geister am Mummelsee

Waldmädchen

 

LUDWIG THUILLE (1861 – 1907)


Lied der jungen Hexe

 

 

ALEXANDER VON ZEMLINSKY (1871 – 1942)

Turmwächterlied op 8 nr 2

 

 

ARTHUR HONEGGER (1892 – 1955)

Trois Chansons de la petite Sirène

 

FRIEDRICH GULDA (1930 – 2000)

Zwielicht
Elfe
 

HERMANN ZUMPE (1850 – 1903)

Liederseelen 

 

JOHANNES BRAHMS (1833 – 1897)

Die Meere

Am Strande

Die Schwestern

Walpurgisnacht

 

MAX REGER (1873 – 1916)

Drei Duette aus op.14

Konzert Maya Boog: Text

ANDREA SUTER

Andrea Suter wurde in Zürich geboren und ist in Sissach aufgewachsen. An der Hochschule der Künste Bern studierte sie bei Hans Peter Blochwitz, an der Zürcher Hochschule der Künste bei Roswitha Müller und schloss ihre Studien 2011 mit dem Master of Music Performance mit Auszeichnung ab. Sie war mehrmalige Preisträgerin des Migros-Gesangswettbewerbs als Solistin.
Für die Spielzeit 2012/13 wurde sie für das Opernstudio OperAvenir des Theater Basel ausgewählt und debütierte mit mehreren Partien ihres Fachs wie Gretel in «Hänsel und Gretel», Oscar in «Un ballo in maschera» und Grilletta in Haydns «Lo speziale». Eine Masterclass mit Dame Kiri Te Kanawa gehört zu den wichtigen Impulsen in dieser Zeit. Auftritte als Solistin mit der Sinfonietta Basel, dem Basler Sinfonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur und dem Capriccio Barockorchester. Bei den Opera-Box-Produktionen des Zürcher Kammerorchesters wurde sie wiederholt für Hauptpartien der Operette engagiert. Zuletzt sang sie Ännchen in «Freischütz», Susanna in Paisiellos «Nina» in einer Produktion des Theater Konstanz sowie die Gretli in einer Urfassung Meyer von Schauensees «Engelbergischer Talhochzeit». 2016 führte sie am Theater Winterthur die Kinderoper «Reise nach Tripiti» auf und debütierte als Dorinda in Händels «Orlando», 2018 als Christel in «Der Vogelhändler», 2019 Anna Reich in «Die lustigen Weiber von Windsor».
Mit ihrem Lied-Duo-Partner Riccardo Bovino verbindet sie eine enge musikalische Zusammenarbeit in der Pflege des Liedrepertoires. Ihre Liebe gilt auch dem Oratorienrepertoire und dem Musizieren in wechselnden kammermusikalischen Besetzungen. Zu kürzlich aufgeführten Partien gehören Rossinis Stabat Mater, C. Orffs Carmina Burana und Mozarts Messe in c-moll.

Konzert Maya Boog: Text

LEILA PFISTER

Leila Pfister, geboren in Basel, studierte in Zürich und Bern. Die Mezzosopranistin ersang sich Stipendien und Preise in der Schweiz und an diversen internationalen Gesangswettbewerben. In der Kritikerumfrage des Magazins Opernwelt wurde sie für ihre Angelina («La Cenerentola») zur besten Nachwuchssängerin 2011 nominiert. In ihrem ersten Engagement am Theater Aachen sang sie u.a. Mrs.Quickly, Geneviève, Suzuki, Ljubov (in Tchaikowskij’s «Mazeppa») und die Titelpartie in «La Cenerentola». Im Ensemble der Staatsoper Nürnberg war sie z.B. als Magdalene in Wagners «Meistersingern», als Dorabella, als Hedwige («Tell»), Erda («Rheingold»/«Siegfried»), Hexe («Hänsel und Gretel») und als Carmen zu hören. Daneben debütierte sie mit Ulrica in Verdi’s «Maskenball» am Landestheater Coburg und in Aachen als Zita («Gianni Schicchi») bzw Dryade («Ariadne auf Naxos»). Weitere Gastverträge führten sie ans Staatstheater Mainz, ans Staatstheater Karlsruhe sowie an die Oper Halle.

Sie musizierte u.a. mit den Dirigenten Paul Agnew, Fabrice Bollon, Marcus Bosch, Andrey Boreyko, Howard Griffiths, Péter Halász oder Alexander Liebreich; mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester Aachen, Berner Sinfonieorchester, Zürcher Kammerorchester, Capriccio Basel, Münchner Kammerorchester, Staatsphilharmonie Nürnberg. Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Werner Düggelin, Kristian Frédric, Peter Konwitschny, Stefan Otteni, Joan Anton Rechi, Georg Schmiedleitner, Laura Scozzi, Alexander von Pfeil.

Pfisters Konzerttätigkeit führte sie ans Menuhin Festival Gstaad, den fränkischen Sommer, die Herrenchiemsee Festspiele; in die Tonhalle Zürich, das KKL Luzern, die Liederhalle Stuttgart und die Berliner Philharmonie. 2009 debutierte sie, begleitet von Hartmut Höll, am Lucerne Festival. Ihre intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik führte die Sängerin an viele internationale Festivals, z.B.die Münchener Biennale.

Radio-Mitschnitte und CD- Aufnahmen dokumentieren ihre Vielseitigkeit; u.a. erschien eine CD mit Judit Polgar, Klavier bei oehms classics und mit Hartmut Höll, Klavier beim Label Capriccio.

RICCARDO BOVINO

Riccardo Bovino, in Turin (Italien) geboren, studiert Klavier zuerst in seiner Heimatstadt.
Er setzt sein Studium in Basel (Schweiz) bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort.
Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führt ihn, parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit, mit Künstlern wie David Garrett, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Jennifer Larmore, Hans Peter Blochwitz, Daniel Behle, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona bei Konzerten und Aufnahmen zusammen.
Riccardo Bovino war Gast u.a. In der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, dem Coliseo Buenos Aires, dem Concertgebow Amsterdam, dem Rudolfinum Prag sowie dem Stadt Casino Basel und bei Festivals wie dem Lucerne Festival, "Settimane musicali" Stresa, Menuhin Festival in Gstaad, “Les Musèiques” Basel,  dem Båstad Chambermusic Festival.
2004-2007 studiert Riccardo Bovino als Dirigent bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg.
Er hat für CPO, Pan classics und GENUIN aufgenommen.
Zahlreich sind auch die Aufnahmen, die er für verschiedene Rundfunkstationen Europas gemacht hat (u.a. Radio DRS 2, ORF 1, Radio France, Swedish Radio).
Er ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern.

Konzert Maya Boog: Text
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