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PIAZZOLLA meets BACH

Miriam Feuersinger - Sopran

Viviane Chassot – Akkordeon

5. Juni 2025, 20h

 Stadtkirche Liestal

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Johann Sebastian Bach, Astor Piazzolla und Franz Schubert - ein ungewöhnliches Dreigestirn, so scheint es. Doch die Werke der drei Komponisten sind inhaltlich an diesem Konzertabend durch die LIEBE, das LASSEN, das HOFFEN auf feinste und innigste Weise untereinander verwoben. So fächert sich das volle Leben in vielfältigsten musikalischen Facetten auf, die miteinander zu tanzen beginnen.

 PROGRAMM 

​Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Invention Nr. 8 F-Dur BWV 779
Abendlied


Astor Piazzolla (1921-1992)

La misma pena

Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Schemelli
Ich laß Dich nicht (Herzensmusik 1727)
Jesu, meines Glaubens Zier


Franz Schubert (1797–1828)
Wandrers Nachtlied 
Erster Verlust 
An den Mond 
Du bist die Ruh 


Johann Sebastian Bach (1685–1750)
1.Satz Allegro aus „Italienisches Konzert“ F-Dur BWV 971


Franz Schubert (1797–1828)
Nachtstück 
Litanei (Nr. 26) 
An die Musik (Nr. 23) 


Astor Piazzolla (1921-1992)

Milonga del Angel


Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Schemelli
Jesu, Jesu, Du bist mein
Ich halte treulich still


Astor Piazzolla (1921-1992)

Adios nonino


Bach / Schemelli:

Morgenlied

MIRIAM FEUERSINGER

Die aus Österreich stammende Echo-und OPUS-Klassik-Preisträgerin Miriam Feuersinger (Sopran) gehört zu den führenden Sopranistinnen im Bereich der geistlichen Barockmusik. Ihre große Liebe gilt musikalisch und inhaltlich dem Kantaten- und Passionswerk von J.S. Bach und seinen Zeitgenossen, worauf auch eine rege internationale Konzerttätigkeit schließen lässt. Seit 2014 veranstaltet sie zusammen mit dem Cellisten Thomas Platzgummer die Reihe „Bachkantaten in Vorarlberg“.

Die Sopranistin ist regelmäßig bei renommierten Bachreihen wie der „Bachstiftung Trogen“ (CH), „All of Bach“ (NL) und der „Bachakademie Stuttgart“ (D) zu Gast, weiters bei Festivals wie dem „Bachfest Leipzig“ (D), „Bachfesttage Köthen“ (D), „Bachtage Rostock“ (D), „Bachcelona“ (ES), „Abendmusiken in der Predigerkirche“ (CH), „Bach-Biennale Weimar“ (D) u. a. Weitere schöne Schwerpunkte ihres musikalischen Schaffens liegen in dem breiten Spektrum der geistlichen Musik vom Barock bis hin zur Spätromantik sowie im Liedbereich.

Miriam Feuersinger musiziert mit Dirigenten wie Jordi Savall, Vaclav Luks, Hans-Christoph Rademann, Rudolf Lutz, Jörg-Andreas Bötticher, Lorenzo Ghielmi, Ton Koopman, Sigiswald Kuijken und Christoph Prégardien sowie mit Formationen wie dem Freiburger Barockorchester, Collegium Vocale Gent, Collegium 1704, Holland Baroque, Il Gardellino, Capricornus Consort Basel, Les Cornets Noirs, Kammerorchester Basel, Symphonieorchester Vorarlberg und Concerto Stella Matutina, um nur einige zu nennen.

Preise wie der „Preis der deutschen Schallplattenkritik 2/2014“, der „ECHO Klassik 2014“, der „Ö1 Pasticcio-Preis 5/2017“ und der „OPUS Klassik 2022“ zeichnen Ihr Schaffen aus. Ihre neue CD mit Sopran-Solo-Kantaten von J. S. Bach erschien Anfang 2022 beim Label Christophorus.

VIVIANE CHASSOT

Mutig, zart und höchst musikalisch: Viviane Chassot, in Zürich geboren, wohnhaft in Basel, zählt weltweit zu den herausragenden Interpretinnen auf dem Akkordeon. Sie taucht Akkordeonklänge in ein verblüffend sinnliches Licht. Neben Originalwerken für Ihr Instrument spielt sie Klavierwerke von Haydn, Mozart, Rameau und verbindet Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. Sie war Gewinnerin des Kranichsteiner Musikpreises und wurde 2015 mit dem Swiss Ambassador’s Award London ausgezeichnet. Ihre CD-Einspielungen sind mehrfach nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Mit der Veröffentlichung von ausgewählten Klavierkonzerten Joseph Haydns beim Label Sony Classical im März 2017 wurde Sie zur ersten Akkordeonistin in der Geschichte des Labels. 
Opus 2 mit der Bearbeitung von Klavierkonzerten W.A. Mozarts wurde für den International Classical Music Award (ICMA) in der Kategorie «Concertos» nominiert. Im April 2021 erschien ihre Einspielung mit Solowerken von J.S.Bach. Die CD wurde vom niederländischen Concertzender Radio zur Bach-CD 2021 nominiert und mit dem Platz 2 ausgezeichnet. Als Künstlerpersönlichkeit mit internationaler Ausstrahlung und Pionierin Ihres Fachs erhält Viviane Chassot den Schweizer Musikpreis 2021. Ihre CD «Pure Bach» wurde in Berlin mit dem OPUS KLASSIK 22 ausgezeichnet und vom niederländischen Concertzender Radio als Bach-CD 2021 nominiert. Die CD errang den 2. Platz. Viviane Chassot gibt ihre Erfahrungen seit vielen Jahren als Dozentin an Hochschulen, Konservatorien und Musikschulen weiter.

Konzert Maya Boog: Text

©2024 Stimmen zu Gast.

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