NORDLICHTER

MALIN HARTELIUS - SOPRAN
RICCARDO BOVINO - KLAVIER

Die schwedische Sopranistin Malin Hartelius kommt mit einem Programm aus ihrer skandinavischen Heimat nach Liestal: Im Fokus stehen skandinavische Kompositionen aus dem 19. und 20. Jahrhundert von Wilhelm Stenhammar, Jean Sibelius und Gunnar de Frumerie, die hierzulande selten zu hören sind. Daneben präsentiert sie Werke zweier weiterer Meister der Spätromantik: die 5 Gesänge Op. 7 des österreichischen Komponisten Alexander von Zemlinsky, der 1938 vor dem NS-Regime nach New York ins Exil flüchtete, sowie Lieder von Camille Saint-Saëns über Texte von Victor Hugo und Théodore de Banville.

WILHELM STENHAMMAR (1871 – 1927)

Adagio, op. 20 Nr. 5

I skogen (in the forest), Nr. 2 from Sånger och Visor

Fylgia, op. 16 Nr. 4

Flickan kom ifrån sin älsklings möte (Mädchen kam vom Stelldichein), op. 4 Nr. 1

 

ALEXANDER VON ZEMLINSKY (1871 – 1942)

5 Gesänge op. 7

Da waren zwei Kinder (Christian Morgenstern)

Entbietung (Richard Dehmel)

Meeraugen (Richard Dehmel)

Irmelim Rose (Jens Peter Jacobsen)

Sonntag (Paul Wertheimer)

 

JEAN SIBELIUS (1865 – 1957)

Våren flyktar hastigt (Frühling schwindet eilig), op. 13 Nr. 4

Var det en dröm (War es ein Traum?), op. 37 Nr. 4

Säv, säv susa (Schilfrohr, säus‘le), op. 36 Nr. 4

Flickan kom ifrån sin älsklings möte (Mädchen kam vom Stelldichein), op. 37 Nr. 5

 

PAUSE

 

CAMILLE SAINT-SAËNS (1835 – 1921)

Extase

Aimons-nous

L`enlèvement

L`attente

 

GUNNAR DE FRUMERIE (1908 – 1987)

Hjärtats Sånger (Songs of the heart) op. 27

När du sluter mina ögon (When you close my eyes)

Det blir vackert där Du går (You make everything beautiful)

Saliga väntan (Blessed it is to wait)

Ur djupet av min själ (Fromthe depths of my soul)

Du är min Afrodite (You are my Aphrodite)

Som en våg (Like a wave)

 
 

MALIN HARTELIUS

Malin Hartelius studierte in Wien, war dort Mitglied des Opernstudios und in der Spielzeit 1990/91 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an.

Seit 1991/92 ist sie dem Opernhaus Zürich verbunden, wo sie die Sophie, Elvira, Servilia, Pamina in Die Zauberflöte, Konstanze in Die Entführung aus dem Serail, Fiordiligi in Così fan tutte, Adele in Die Fledermaus, Blondchen in Die Entführung aus dem Serail, Ännchen in Der Freischütz, Adina, Norina, Celia in Lucio Silla, Estrella und Eudoxie in La Juive gesungen hat.

Gastspiele führten die Künstlerin zu den Festivals in Ludwigsburg (1990), Schwetzingen (1991), Salzburg (1992, 1996 und 2013) und Aix-en-Provence. Sie sang Adina in Frankfurt, Sophie in Berlin, Adele in Paris, Konstanze in Hamburg, Pamina in Mannheim und Marzelline in München.

Im Konzertbereich arbeitet Malin Hartelius mit Dirigenten wie William Christie, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Chailly, John Eliot Gardiner, Charles Mackerras und Franz Welser-Möst und Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Cleveland Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunksund dem London Symphony Orchestra.

Höhepunkte der jüngsten Zeit waren Konzerte mit dem Orchestre de la Suisse Romande in Genf und Lausanne, Brahms Deutsches Requiem mit dem Cleveland Orchestra und unter Franz Welser-Möst und dem Wiener Musikverein Così fan tutte.

Am Opernhaus Zürich singt sie zurzeit in Don Giovanni, Barbarina in Le nozze di Figaro sowie Eudoxie in La Juive und Il re pastore, bei den Salzburger Festspielen die Pamina in Peter von Winters Das Labyrinth.

Auszeichnungen: 2010: Verleihung der höchsten schwedischen Auszeichnung für Künstler, dem Orden für Wissenschaft und Kunst Litteris et Artibus durch den König von Schweden.

Riccardo Bovino, in Turin (Italien) geboren, studiert Klavier zuerst in seiner Heimatstadt.
Er setzt sein Studium in Basel (Schweiz) bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort.
Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führt ihn, parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit, mit Künstlern wie David Garrett, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Jennifer Larmore, Hans Peter Blochwitz, Daniel Behle, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona bei Konzerten und Aufnahmen zusammen.
Riccardo Bovino war Gast u.a. In der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, dem Coliseo Buenos Aires, dem Concertgebow Amsterdam, dem Rudolfinum Prag sowie dem Stadt Casino Basel und bei Festivals wie dem Lucerne Festival, "Settimane musicali" Stresa, Menuhin Festival in Gstaad, “Les Musèiques” Basel,  dem Båstad Chambermusic Festival.
2004-2007 studiert Riccardo Bovino als Dirigent bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg.
Er hat für CPO, Pan classics und GENUIN aufgenommen.
Zahlreich sind auch die Aufnahmen, die er für verschiedene Rundfunkstationen Europas gemacht hat (u.a. Radio DRS 2, ORF 1, Radio France, Swedish Radio).
Er ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern.

RICCARDO BOVINO