AN MEINEM HERZEN

SOLENN' LAVANANT LINKE - MEZZOSOPRAN
RICCARDO BOVINO - KLAVIER

Der Liederabend ist ein Herzensprojekt Solenn' Lavanant Linkes: Unzählige unterschiedliche Frauenrollen hat sie mit grosser Intensität auf der Bühne verkörpert und wurde dafür von Kritikern hoch gelobt. Gleichzeitig ist ihr ein Familienalltag jenseits des Scheinwerferlichts nicht fremd. 

 

Mutter-, Elternsein, das ist ein Feld von persönlichen Wünschen ebenso wie gesellschaftlichen Erwartungen, immer geprägt vom historischen Kontext. In Brittens humorvollen "Lullabies" erkennen wir vielleicht etwas von unserem Alltag wieder, wer weiss? Dem gegenüber steht das allgegenwärtige Abschiednehmen in Mahlers "Kindertotenliedern" ebenso wie die Rolle der dienenden Ehefrau in Schumanns "Frauenliebe und -leben"; Eine Realität in der damaligen Zeit. Wie berühren uns diese Themen heute?

ROBERT SCHUMANN (1810 - 1856)

 

Frauenliebe und -leben op. 42 (1840)

 

BENJAMIN BRITTEN (1913 - 1976)

 

A Charm of Lullabies op. 41 (1947)

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RANI ORENSTEIN (1984)

 

During Wind and Rain (2019) for Soprano solo

GUSTAV MAHLER (1860 - 1911)

 

 Kindertotenlieder (1901-04)

 
 

SOLENN' LAVANANT LINKE

Nach dem Skulpturstudium an der Kunsthochschule Beaux Arts de Paris entdeckte Solenn' ihre Berufung für lyrische Kunst bei Gary Magby an der HEM in Lausanne.

Unmittelbar nach ihrem Diplom wurde sie im Opernstudio des Theater Basel (2009) engagiert und führte als Ensemblemitglied diese Zusammenarbeit unter der Leitung von Dietmar Schwarz und Georges Delnon weiter, während das Haus wiederholt den Titel «Opernhaus des Jahres» erhielt. 

 

Sie sang Medee an der Zürcher Oper, Cherubino an der Bayerischen Staatsoper, Donna Elvira am Luzerner Theater in der Produktion von Benedikt Von Peter, Elle in La voix humaine in Genf, Carmen und Dorabella mit Calixto Bieito in Basel. Beim Festival d'Aix en Provence sang sie Rollen wie Ottavia, Dido und Ippolita unter der Leitung von Leonardo García Alarcón. 21/22 war sie als Artist in Residence am Staatstheater Mainz als Orlofsky, Haensel, Ramiro und Piacere auf der Bühne stehen. Mit dem MDR Sinfonieorchester wird sie im Erfurter Dom und im Gewandhaus Leipzig Konzerte geben.

Seit der Spielzeit 21/22 ist Solenn’ Lavanant Linke Ensemblemitglied des Luzerner Theaters. In der Spielzeit 22/23 ist sie in «Herzog Blaubarts Burg», «Der Rosenkavalier» sowie in «ALCINA» am Luzerner Theater zu erleben.

RICCARDO BOVINO

Riccardo Bovino, in Turin (Italien) geboren, studiert Klavier zuerst in seiner Heimatstadt.
Er setzt sein Studium in Basel (Schweiz) bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort.
Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führt ihn, parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit, mit Künstlern wie David Garrett, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Jennifer Larmore, Hans Peter Blochwitz, Daniel Behle, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona bei Konzerten und Aufnahmen zusammen.
Riccardo Bovino war Gast u.a. In der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, dem Coliseo Buenos Aires, dem Concertgebow Amsterdam, dem Rudolfinum Prag sowie dem Stadt Casino Basel und bei Festivals wie dem Lucerne Festival, "Settimane musicali" Stresa, Menuhin Festival in Gstaad, “Les Musèiques” Basel,  dem Båstad Chambermusic Festival.
2004-2007 studiert Riccardo Bovino als Dirigent bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg.
Er hat für CPO, Pan classics und GENUIN aufgenommen.
Zahlreich sind auch die Aufnahmen, die er für verschiedene Rundfunkstationen Europas gemacht hat (u.a. Radio DRS 2, ORF 1, Radio France, Swedish Radio).
Er ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern.