1001 Nacht

ANA MARIA LABIN - SOPRAN

STEPHANE RETY - QUERFLÖTE
RICCARDO BOVINO - KLAVIER

CLAUDE DEBUSSY (1862 - 1918)

Syrinx, Mélodrame pour flûte solo et récitation

 

HENRI DUPARC (1848 - 1933)

L‘Invitation au voyage

 

GABRIEL FAURE (1845 - 1924)

Automne

Les berceux

 

MAURICE RAVEL (1875 - 1937)

Shérézade op. 41

Asie

La flûte enchantée

L‘indifférent

 

PAUSA

 

MEL BONIS (1858 - 1937)

Sonate pour Flûte et piano op. 64

 

HENRI DUPARC (1848 - 1933)

Soupir

 

GABRIEL FAURE (1845 - 1924)

Soir

Mandoline

 

RUMÄNISCHE LIEDER 

Ciocirlia (Die Lerche)

Când te voi uita? ( Wann vergess ich dein?)

De ce nu‘mi vii? (O, komm zu mir!)

Sus (Oben, nur wir zwei)

 

CHARLES KOECHLIN (1867 - 1950)

Aus Poèmes d‘automne op. 13

Le nénuphar

 
 

STEPHANE RETY

Der französische Flötist studierte in Nantes und bei Michel Debost am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris, wo er insbesondere einstimmig einen ersten Preis im Fach Flöte und einen ersten Preis im Fach Kammermusik erhielt. Er studierte auch Schauspiel im «American Center» in Paris mit der bekannten amerikanischen Pädagogin Blanche Salant, das Studium basierend auf der letzten Arbeit des Russen Constantin Stanislavski.

Der Preisträger verschiedener Wettbewerbe, darunter der Concours Jean-Pierre Rampal, gibt als Solist regelmässig Konzerte in Europa, Amerika und Asien.

Er hat mehrere Einspielungen für verschiedene Plattenfirmen gemacht (Sonoris New York, EMI, Skarbo). Die letzte Aufnahme, die er mit dem Ensemble «Swissbaroquesoloist» realisierte, ist Werken J. S. Bachs gewidmet für Naxos und wurde für die Grammy Awards nominiert.

Stéphane Réty ist in der ganzen Welt eingeladen um Meisterkurse zu geben; er dirigierte auch als Assistent von Rudolf Barshaï das Orchester der Jungen Deutschen Philharmonie und komponierte Filmmusiken. Das Barockrepertoire mit der Traversflöte nimmt bei ihm einen ganz wichtigen Platz ein.

Als Soloflötist spielte er in verschiedenen Orchestern, darunter das Orchestre de Paris, das Orchestre de Bretagne, das Orchestre de Monte Carlo, das Philharmonische Orchester in Stuttgart und das Orchester der Tonhalle. Derzeit ist er Soloflötist des Zürcher Kammerorchesters und des Sinfonieorchesters Basel.

ANA MARIA LABIN

Die Sopranistin Ana Maria Labin wurde in Rumänien geboren und wuchs in der Schweiz auf. Noch während ihrer Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste gewann sie den 1. Preis am Concours Ernst Haefliger in Bern und debütierte am Teatro alla Scala in Mailand unter Pier Luigi Pizzi’s Regie und dem Dirigat von Asher Fish als Valencienne in “Die lustige Witwe”.

 

Ana Maria Labin etablierte sich im Mozartfach u.a. in der Da Ponte Trilogie von Ivan Alexandre unter Marc Minkowski als Contessa in “Nozze die Figaro”, Donna Anna in „Don Giovanni“ und in 2017 als Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ in Drottningholm und Versailles. Des weiteren sang sie Konstanze in „Entführung aus dem Serail“ und Donna Anna in „Don Giovanni“ mit Glyndebourne onTour, Arminda in “La Finta giardiniera” am Festival Aix-en-Provence, Contessa in “Nozze die Figaro” am Prager Nationaltheater, Opera North und der Classical Opera Company, Erste Dame in “Die Zauberflöte” an der Bayerischen Staatsoper München, dem Théâtre du Châtelet Paris unter Lawrence Foster, an der Amsterdamer Oper, Aix-en-Provence und der Opéra de Montpellier und Celia in “Lucio Silla”, insziniert von Günter Krämer am Mannheimer Mozartsommer unter der Leitung von Dennis Russel Davies und Adam Fischer.

 

Weitere Rollen beinhalten Baronessa Irene in Haydns “La vera costanza” unter Andreas Spering an den Brühler Schlosskonzerten, Klara in Haydns “Die Welt auf dem Mond” unter Julia Jones, Héro in Berlioz’ “Béatrice et Bénédict” sowie Giulietta in Bellinis “I Capuleti ed i Montecchi” mit dem Chelsea Opera Group in London, Euridice in Glucks “Orfeo ed Euridice” in Zürich. Am Festival Glyndebourne trat Sie als Najade in “Ariadne auf Naxos” unter der Leitung von Vladimir Jurowski auf und debutierte an der Opéra de Paris Garnier als Valencienne in “Die lustige Witwe”. Konzertant wechselte sie später zur Rolle der Hanna Glawari.

 

Im barockem Repertoire umfassen ihre Auftritte die Rollen der Armida in Robert Carsens Inszenierung von Händels “Rinaldo” für Glyndebourne on Tour unter der Leitung von Laurence Cummings. Weiter trat sie als Manto in Steffanis “Niobe” unter Thomas Hengelbrock an den Schwetzinger Festspielen, u.a. als Venus in Purcells “King Arthur” von Corinne und Gilles Benizio (alias Shirley & Dino) mit Le Concert spirituel unter Hervé Niquet an der Opéra de Montpellier , Versailles und in Japan, als Giuditta in Scarlattis “La Giuditta” mit Opera2day in den Niederlanden, als Belinda in Purcells “Dido und Aeneas” am Festival Retz, sowie als Galatea in Händels “Acis and Galatea” unter Raymond Leppard mit dem English Chamber Orchestra auf.

 

Zusätzlich pflegt Ana Maria Labin eine rege Konzerttätigkeit. Mit Adam Fischer und der Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie war sie in Haydns “Die Jahreszeiten” am Eisenstadt Festival zu erleben, ausserdem in “Il ritorno di Tobias” im Wiener Konzerthaus und in “Die Schöpfung” in Innsbruck und Luxemburg. Auf Tournee mit dem English Concert unter Harry Bickett sang sie Vivaldis Motette “In furore iustissimae irae” und Opernarien von G.F. Händel. Mit Giulio Prandis Ghislieri Consort war sie u.a. mit Pergolesis „La Maddalena al sepolcro“ und „Stabat Mater“ am Festival La Chaise-Dieu zu hören. Vor kurzem nahm sie bei Sony „deutsche harmonia mundi“ eine CD mit Michael Schneider und dem La Stagione Ensemble mit der “Ino Kantate” von Telemann auf.

 

Weitere Auftritte führten sie u.a. zu Boston Baroque mit Scena di Berenice/ Haydn und Beethovens Konzertarie Ah, perfido, zur Tonhalle St. Gallen mit Strauss’ „Vier letzte Lieder“ und nach Rom zum Orchestra Santa Cecilia mit Mozarts „Vesperae Solennes de Confessore“ unter Claus Peter Flor. Im neu erbauten Opernhaus in Bahrain sang sie Mozartarien und Duette unter der Leitung von Antonello Manacorda und dem Mahler Chamber Orchestra.

Ana Maria Labin trat am Silvesterkonzert der renommierten Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann in der Semperoper auf. Das Konzert ist bei der Deutschen Grammophon sowohl als CD wie auch als DVD erschienen.

 

Mit zeitgenössischer Musik war Ana Maria Labin u.a. in der Uraufführung von “La chevelure de Bérénice” von Dominique Lemaître mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter Daniel Kawka, im Liederzyklus “Chants de Guernsey” von Richard Dubugnon unter der Leitung von Alain Altinoglu am Festival Présences von Radio France, so wie Luciano Berios “Sequenza III” in der Tonhalle Zürich zu erleben.

 

Zukünftige Auftritte enthalten Donna Anna in „Don Giovanni“ in einer Wiederaufnahme in Versailles und Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ unter Marc Minkowski in Drottningholm und dem Enescu Festival Bukarest mit Les Musiciens du Louvre, Liederabende in Wien und Basel, sowie Auftritte an den Magdeburger Telemann Festspielen mit Michael Schneider.

 

 

RICCARDO BOVINO

Riccardo Bovino, in Turin (Italien) geboren, studiert Klavier zuerst in seiner Heimatstadt.
Er setzt sein Studium in Basel (Schweiz) bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort.
Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führt ihn, parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit, mit Künstlern wie David Garrett, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Jennifer Larmore, Hans Peter Blochwitz, Daniel Behle, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona bei Konzerten und Aufnahmen zusammen.
Riccardo Bovino war Gast u.a. In der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, dem Coliseo Buenos Aires, dem Concertgebow Amsterdam, dem Rudolfinum Prag sowie dem Stadt Casino Basel und bei Festivals wie dem Lucerne Festival, "Settimane musicali" Stresa, Menuhin Festival in Gstaad, “Les Musèiques” Basel,  dem Båstad Chambermusic Festival.
2004-2007 studiert Riccardo Bovino als Dirigent bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg.
Er hat für CPO, Pan classics und GENUIN aufgenommen.
Zahlreich sind auch die Aufnahmen, die er für verschiedene Rundfunkstationen Europas gemacht hat (u.a. Radio DRS 2, ORF 1, Radio France, Swedish Radio).
Er ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern.